24 März 2008

Osterspaziergang mit vielen Überraschungen

Heute früh ging es bei herrlichem Winterwetter (Sonne pur und -5°C) über Feld und Flur. Eigentlich sollt ja schon Frühling sein, aber davon sind wir doch momentan weit entfernt.

Reineke Fuchs beim Sonnenbaden

An einer sonnigen, windgeschützten Stelle traf ich Reineke Fuchs beim Sonnenbaden. Aus der Ferne nahm ich an, dass dort vielleicht einige Steine liegen. Ich näherte mich trotzdem vorsichtig, und erkannte einen schlafenden und sich sonnenden Fuchs. Bis auf ca 5m schlich ich mich heran und schoss immer wieder Fotos. Auch als ich ihn dann anrief rührte er sich nicht. Sollte er krank sein, Tollwut haben? Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!! Also nahm ich einen kleinen Kiesel und warf diesen in seine Nähe. Ehe ich noch zum Fotoapparat greifen konnte, schaute er mich kurz an und verschwand im Gebüsch. Schade um die entgangenen Superfotos.

im Duett

Seit einiger Zeit hat sich "mein Schwanenpärchen" aus dem Vorjahr wieder eingefunden und beginnt mit den Brutvorbereitungen auf auf einem Wiesenweiher. Hier auf dem Bild ergreifen sie zusammen mit einer Graugans die Flucht. Ich hatte sie beim Äsen auf der frischen Saat gestört.

solo

Hier noch eine andere Graugans, die ich auf einer Wiese traf. Die Fluchtdistanz war doch beträchtlich. So dass sie sofort abhob, als ich mich näherte. Flog dann aber in meine Richtung, so dass ich sie fliegend ablichten konnte.

15 Rehe

Durch einen Dornbusch geschützt und bei optimaler Windrichtung, konnte ich mich einer Gruppe äsender Rehe nähern. Auf dem Bild zählte ich 15 Stück. Ein tolles Erlebnis!!

Rehe

Besonders eindrucksvoll präsentiert sich der "Herr" in dieser Truppe. (2. von rechts)

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19 März 2008

Frohe Ostern

Fröhliche Ostern wünsche ich allen, die hier hereinschauen sowie viel Spaß beim Eier suchen.... und haltet schon mal den Schneeschieber bereit.

Ostereier im Schnee

Ostereierproduzentin

Können Hasen Eier legen?

Zu Ostern sollte ein Hase
Eier legen ins Grase,
das sagte ihm ein junges Huhn,
solle aber ja nicht ruhn,
denn Hasen müssen Eier legen,
der lieben Kinderleinchen wegen.

Dem Hasen wurd´ es jetzt zu bunt,
macht´ es allen Hühnern kund,
daß Hasen keine Eier legen,
nur weil Menschen Bräuche hegen,
auch malen können Hasen nicht,
er bringe alles jetzt ans Licht;
denn jedes Jahr zur selben Zeit,
man nach Haseneiern schreit,
die aber nur die Hühner legen,
der lieben Kinderleinchen wegen.

Die Hühner konnten es kaum glauben,
daß Menschen ihre Eier rauben,
um dann allen noch zu sagen:
„Die Eier in Hasennestern lagen,
bemalen tun sie diese auch,
so sei es Osterhasenbrauch!“.

Das Oberhuhn fing an zu gackern,
der Hase konnte nur noch schlackern
mit seinen übergroßen Ohren,
wurd´ vor langer Zeit geboren,
rief recht laut und sehr empört:
„Liebe Hühner, hört, hört, hört,
ich sage euch an dieser Stelle,
hört gut zu und werdet helle,
es ist ein Märchen aus alten Zeiten,
hier und auch in anderen Breiten,
daß die Hasen Eier legen,
wird so erzählt,
der lieben Kinderleinchen wegen!“

© Heidrun Gemähling

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16 März 2008

Vielfalt bei den Brunnera - Kaukasus-Vergissmeinnicht

Seit ich mir gestern in meiner Lieblingsgärtnerei der Staudenschmiede (ein Besuch lohnt immer) eine Brunnera macrophylla 'Silver Lace' mitgebracht habe, interessierten mich weitere Züchtungen dieses dekorativen Frühblühers. Hier im Bild meine Pflanze - Brunnera macrophylla 'Silver Lace'

Brunnera macrophylla 'Silver Lace'

Die sehr kleinen blauen Blüten (Durchmesser ca. 5mm) bilden einen wunderbaren Kontrast zu dem silber überzogenem Laub.

Brunnera macrophylla 'Silver Lace'


Brunnera macrophylla 'Silver Lace'

Die Blütezeit dieser bis 30cm hohen Staude reicht von April - Mai. Im lichten Schatten oder Halbschatten sowie auf humosem Boden gedeihen die Kaukasus-Vegissmeinnicht besonders gut.

Diese, sowie alle anderen Züchtungen, stammen vom Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla) ab.
  • Brunnera macrophylla ‚Betty Bowring’: Eine Züchtung mit weißen Blüten sowie grünen Blättern
  • Brunnera macrophylla 'Jack Frost' ®: Eine weitere wunderschöne Züchtung mit silbrigen Blättern und leuchtend blauen Blüten.
  • Brunnera macrophylla 'Variegata': Eine Art mit weiß gerändertem Blättern und blauen Blüten
  • Brunnera-macrophylla 'Mr. Morse' ® Eine weitere herrliche Sorte mit weißen Blüten. Die silbrigen Blätter sind mit grünen Adern durchzogen
  • Brunnera-macrophylla-'Langtrees' Blattfarbe: dunkel grün mit weiße Flecken
  • Brunnera-macrophylla 'Hadspen Cream' Blütenfarbe blau, Blattfarbe: grün mit schönen cremefarbenen Rändern
  • Neueste herrliche Züchtungen fand ich auf diesen Seiten aus den Niederlanden Hier sah ich das erste Mal bau-weiße Blüten (Brunnera 'Henry's Eyes' bzw. Brunnera 'Starry Eyes')verfügbar aber erst ab Herbst 2008 !!!

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10 März 2008

Frühling im Garten

In den letzten Tagen macht die Gartenarbeit wieder Spaß. Endlich sind die Regentage vorbei. Alles geht mir jetzt viel leichter von der Hand.
Den Großteil meines Nutzgartens habe ich bereits umgegraben. Einige Gemüsebeete sind auch schon hergerichtet. Dort sollen in den nächsten Tagen Steckzwiebel und Möhren in die Erde gebracht werden. Mit den Kartoffeln lasse ich mir noch etwas Zeit. Vielleicht gibt es ja in diesem Jahr die Eisheiligen mit Fost, nachden sie in den vergangenen Jahren immer recht mild waren.
Im Gewächshaus entwickeln sich die Radieschen prächtig.

Radieschen


Die fürs Gewächshaus vorgezogenen Tomaten sind allerdings noch lange nicht soweit. Ich denke, dass sie in der nächsten Woche pikiert werden können.

"An Blumen fehlt es noch im Revier", leider lassen die Frühjahrsblüher noch auf sich warten. Osterglocken und Tulpen sind noch lange nicht soweit. Meine im letzten Jahr gepflanzten Helleborus beginnen erst jetzt zu blühen. Ich glaube, dass sie wohl zu schattig stehen.

Christrosen/Lenzrosen (Helleborus)

Das Lungenkraut öffnet allerdings, genau zur selben Zeit wie im Vorjahr, die ersten Blüten.

geflecktes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)

Die Strauchpäonien (Paeonia Suffruticosa) entwickeln sich auch prächtig.

Strauchpäonie (Paeonia Suffruticosa)

Fast den ganzen Winter blühten die Gänseblümchen (Bellis perennis). In meinem "Rasen" fühlen sie sich wie zu Hause. Und das ist auch gut so.

Gänseblümchen (Bellis perennis)

Und demnächst gibt es den ersten Rhabarber. Obwohl wir ihn nicht vorgetrieben haben, ist er bald erntereif.

Rhabarber

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Computerunfall

Der letzte EIntrag liegt doch schon recht weit zurück. Kurz danach ereilte mich ein Missgeschick.Ein kratzendes Geräusch meiner Festplatte riss mich aus allen Träumen - kann mir nicht passieren, gibt es nur bei den Anderen, dachte ich bisher.
Nichts ging mehr, weder Windows noch Linux. Die Daten lagen allerdings fast alle auf einer externen Platte. Soweit hatte ich natürlich Glück.
Was nun? Noch am Abend fuhr ich in die Stadt um das defekte Teil zu ersetzen. Danach begann die Arbeit. Erst Windows und ein paar Programme drauf. Dann Ubuntu - ein Linux System aus Südafrika - aus dem Netz geholt. Das dann installiert und nach und nach aus dem Netz vervollständigt. Das dauerte aber viele Tage. Jetzt ist wieder alles ok. Hoffe ich doch.
Aus Schaden wird man klug. Dazu kaufte ich mir noch eine zweite Platte, auf die ich einen Spiegel der ersten überspielte. Hoffe, dass ich jetzt besser gerüstet bin als bisher.
Nach der intensiven Arbeit am Computer waren meine Augen leicht geschädigt, starkes Brennen und Jucken machten mir doch arg zu schaffen. Also wurde der Computer nur kurzzeitig angeschaltet. Die Beschwerden gingen zurück, so dass ich jetzt wieder fit bin.

snapshot3

snapshot1

Zwei Bildschirmfotos des Ubuntu Desktops

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21 Februar 2008

Totale Mondfinsternis am 21.02.2008

Heute um 03.30 Uhr klingelte mein Wecker. Endlich wollte ich mal eine totale Mondfinsternis fotografieren. Der Wetterbericht sah auch recht günstig aus. Oberhalb von Berlin sollte es nur wenig Wolken geben.
Am frühen Abend machte ich einigeTrockenübungen, indem ich Bilder vom Vollmond  machte. Die Automatik der Kamera war nicht zu gebrauchen. Die Bilder waren alle überbelichtet. Der Mond war nur eine helle Scheibe. Nach einigen Versuchsreihen hate ich manuell die richtige Belichtung gefunden. Wer sich dafür interessiert, kann sich durch Klick auf die Bilder die EXIF Daten anschauen.
Hier zwei Aufnahmen,  mit EF 100-300 L , Spiegelvorauslösung, Stativ, Selbstauslöser:

Vollmond

Vollmond

Außerdem machte ich noch einige Aufnahmen mit einem 1,5 Konverter. Diese waren aber allesamt unscharf. Also Generalprobe geglückt.
Als ich um 3:45Uhr ins Freie kam begrüßte mich ein schon ein 3/4 roter Mond. Von Wolken keine Spur. Also Kamera ausgerichtet und Belichtungsreihen geschossen. Hohe ISO Empfindlichkeit und größtmöglichste Blende eingestellt, damit die Belichtungszeit recht klein bleibt, um Bewegungsunschärfen des Modes durch seine Bewegung möglichst gering zu halten.
Soweit die Theorie, hier die Praxis:

Roter Mond

roter Mond

Es war ernüchternd als ich mir anschließend die Bilder ansah, unscharf und völlig verrauscht. Einen Fehler fand ich bald. Ich hatte vergessen den Adapter vom Objektiv zu nehmen. Die Belichtungszeiten von ca. 4 Sekunden sind wohl auch noch zu lang. Also heißt es auf die nächste Mondfinsternis zu warten.

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15 Februar 2008

Winterausflug bei strahlendem Sonnenschein

Strahlender Sonnenschein und leichter Frost waren die besten Voraussetzungen für einen Ausflug an den Tollensesee und seine Abflüsse. Hier der Oberbach, der eine Abfluss.
Die ganz Mutigen wagten heute schon einen Ausflug mit dem Boot, wohl um zu angeln.

Oberbach

Auf dieser Srecke trainieren die Kanuten des hiesigen Sportclubs. Aus dessen Reihen viele Weltmeister und Olympiasieger hervorgingen. Lustig ist es im Sommer den Anfängern im Canadier zuzusehen, wie sie ihre ersten Fahrten meistern. Manch einer kommt vor lauter Kentern nicht vorwärts.

Oberbachbrücke

Hier geht es in den See. Unzählige Lachmöwen machten ein fürchterliches Spektakel, Stockenten stritten sich um Brotkrumen, die sie von Spaziergängern erhielten. Ein Schwanenpärchen zog majestätisch seine Runden.

Höckerschwan Männchen (Cygnus olor)

Der Höckerschwan ist deutlich am Höcker zu erkennen, der dem Schwan den Namen gab. Beim Weibchen ist er nicht so stark ausgebildet. Vom Singschwan unterscheidet er sich außerdem durch die Färbung des Schnabels. Orangerot mit schwarz beim Höckerschwan bzw . gelb mit wenig schwarz beim Singschwan.

Stockentenerpel  - Portrait

Unsere bekannteste Wildente ist die Stockente. Sie kommt an Gewässern, Flüssen und Gräben in großer Zahl vor.
Herrlich ist die Färbung der Stockenten Erpel, während die Ente recht schlicht aussieht. Der grüne Kopf des Erpels glänzt wunderschön in der Sonne. Ein weißes Halsband grenzt an die rotbraune Brust. Sie sind wirklich wunderschön anzuschauen.

Schellenten

Schellenten tummelten sich auf dem Ölmühlenbach, dem zweiten Abfluss des Tollensesees. Herrlich diese goldenen Augen. Hier auf dem Bild sind zwei Erpel zu sehen. Sie sind relativ klein. Hier gut zu sehen im Vergleich mit einem Stockenetenerpel.

Mandarinente

Endlich konnte ich eine Mandarinente auf dem Wasser ablichten. Ein Weibchen dazu gab es aber nicht, der Ärmste!! ;-((

Graureiher , Fischreiher

Auf einer frostigen Wiese stand ein Graureiher geduckt und bewegungslos im Gelände.

Und zum Schluss gelangen mir dann noch einige Fotos, über die ich mich ganz besonders gefreut habe.

Schwanzmeise (Aegithalos caudatus)

Schwanzmeise (Aegithalos caudatus)

Diese zwei kleinen Wollknäuel zogen mich für einige Minuten in ihren Bann. Bevor sie sich einen anderen Busch aussuchten gelangen mir einige Aufnahmen. Der Hintergrund ist zwar etwas unruhig, aber alles Gute ist nie beisammen.

Der außergewöhnlich lange Schwanz, der mehr als die Hälfte der Gesamtlänge ausmacht, gab diesem kleinen Gesellen seinen Namen: Schwanzmeise.
Es ist ein rastloser kleiner Vogel, der keineswegs menschenscheu ist. Man trifft man sie paarweise oder in Trupps bis zu 20.


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09 Februar 2008

Die Gartensaison ist eingeläutet!!

Heute am 09. Februar begann bei mir die Gartensaison. Zuerst wurde der Computer auf Frühling eingestellt.

Frühling am Computer

Die Forsythien, die wir vor einiger Zeit im Garten geschnitten hatten, blühen schon in der Vase. Meine Krokusse oder andere Frühblüher halten sich bis jetzt noch vornehm zurück. Aber es ist ja auch erst Mitte Februar!

Forsythie

Heute, bei wunderbarem Wetter (Temperaturen über 10°C und Sonne pur)  ließ sich auch unser Karli bewegen mal wieder frische Luft zu schnuppern.

Karli

Schon gestern hatte ich das Gewächshaus soweit vorbereitet, dass heute die erste Saat ausgebracht werden konnte. Auch wenn es es noch wieder Frost geben sollte, die Radieschen sind ja so hart, dass sie das anstandslos überstehen werden. In den nächsten Tagen werde ich noch Tomatensamen aussäen. Die müssen allerdings in der warmen Stube   bleiben.

Radies -  Aussaat

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02 Februar 2008

Beobachtungen an der Tollense (II)

Schellente (Bucephala clangula)  - Goldauge

Schellente (Bucephala clangula)

Zwischen Unmengen von Stockenten schwamm zu meiner riesigen Überraschung ein Pärchen Schellenten. Besonders schön wirken die goldfarbenen Augen des Männchens, daraus ableitend werden sie auch Goldauge genannt. Es sind einfach herrliche Tiere.

Gänsesäger (Mergus merganser) Männchen

Gänsesäger (Mergus merganser) Weibchen

Ein Pärchen Gänsesäger konnte ich auch noch bewundern. Trotz ihres Namens werden sie zu den Enten gezählt. Sie sind größer als die Stockenten und wunderschön anzusehen.

Leider sind hier ,wie auch beim Goldauge die hellen Flächen stark unterbelichtet. Das Männchen des Gänsesägers ist, fotografisch betrachtet, ein schwieriger Vogel, durch den starken Kontrast zwischen schwarzem Kopf- und sehr hellem Bauchgefieder. Beim nächsten Mal werde ich etwas unterbelichten, so dass die hellen Flächen mehr Kontur bekommen.

lLachmöwe (Larus ridibundus)

Am Tollensesee gab es wieder unzählige Lachmöwen. Momentan tragen sie ihr Schlichtkleid. Am Ende des Winters wird der Kopf wieder dunkelbraun.

Silbermöwe (Larus argentatus) im 1. Winterkleid

Hier eine Silbermöwe im 1. Winterkleid. Es dauert etwa 4 Jahre, bis die Möwe durchweg rein weiß gezeichnet ist.
Mandarinente (Aix galericulata)

Nachtrag: Heute am Sonntag entdeckte ich ein Pärchen Mandarinenten (Aix galericulata) an der Tollense. Ihre ursprüngliche Heimat ist Nordostchina und das Amurgebiet, sowie Japan. Inzwischen sind sie auch in Deutschland beheimatet.

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01 Februar 2008

Beobachtungen an der Tollense / Die Winterruhe im Gartenblog ist vorbei!!

Gestern zeigte sich der Wettergott von einer etwas freundlicheren Seite. Es regnetete Vormittags nicht! Und manchmal zeigte sich sogar die Sonne. Also Fotosachen gepackt und ab zum Tollensesee. Dort war es zwar recht windig, aber man ist ja nicht verwöhnt.
Durch einen Zufall entdeckte ich an der Tollense, die hier aus dem See entspringt, eine Schafherde. Durch Nachfragen erfuhr ich, dass es Kamerunschafe seien.

Kamerunschafe  ...die Landschaftspfleger

Kamerunschaf - Jungtier

Viele Lämmer grasten mit ihren Müttern auf der Wiese. Sie sahen herzallerliebst aus.
Stammen, wie es der Name schon vermuten läßt, aus Afrika. Eine sehr robuste Rasse. Müssen nicht geschoren werden.

Graureiher (Ardea cinerea)

Gleich hinter der Wiese auf der anderen Seite der Tollense entdeckte ich zwei Graureiher (Fischreiher), wie sie dem Wind trotzten. So nah habe ich sie noch nie vor die Linse bekommen. Sie standen reglos und warteten wohl auf fette Beute.
Als unser größter Reiher ist er ein Schleich- und Ansitzjäger. (Fische, Frösche, Schlangen, Mäuse, Insekten) Jungvögel haben einen schwärzlich hornfarbenen Schnabel mit einem grauen Scheitel auch fehlen ihnen die Schmuckfedern im Nacken.

Stockente (Anas platyrhynchos)

Stockente (Anas platyrhynchos)

Stockenten schwammen dort massenweise umher. Leider erwischte ich keine beim Landen oder Starten. In den nächsten Tagen werde ich mich dort noch einmal sehen lassen. Dann wird es bestimmt mit einer solchen Aufnahme klappen.

Als große Überraschung für mich als Naturfreund konnte ich noch weitere Entenarten ablichten. Dazu aber mehr im nächsten Post.

Übrigens im letzten Monat habe ich mein Photographica Blog bedient. Ihr könnt ja mal hereinschauen.

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30 Dezember 2007

noch was Lustiges zum Jahresausklang

oder ist es zum Weinen?
Wer zur Hoelle ist "Timo Galle"?! Who the Hell is "Timo Bile"?!

Wenn Bäume reden könnten...

Ivenacker Eiche

Diese uralten Eichen in Ivenack (Mecklenburg) tragen Geschichten in ihren Stämmen und Wurzeln, die nie ein Mensch erfahren wird.
Zur Krönung Karl des Großen (25. Dezember 800 von Papst Leo III. in Rom) wuchs aus einer Eichel ein kleines Bäumchen. Als Heinrich I ( *876; † 2. Juli 936 ) und später sein Sohn Otto herrschte war es schon ein stattlicher Baum, Bei der Entdeckung Amerikas war die Eiche schon stattliche 700 Jahre alt.. Viele Kriege sind an mir vorrübergezogen. so auch die Befreiungskriege von 1813-1815.

Der berühmte Hengst Herodot soll ganz in einem der Bäume Platz gefunden haben, als man ihn vor den französischen Truppen verstecken wollte, allerdings vergeblich. Von Napoleon Bonaparte wurde er als imposantes Beutestück nach Paris entführt. Elf Jahre später brachte
der preußische Feldmarschall von Blücher den edlen Hengst in seine Heimat zurück.

Mehr als tausend Jahre haben die Eichen auf dem „Buckel“. Man nimmt an, dass es die ältesten in Deutschland sind, womöglich auch in Mitteleuropa.

Die älteste Stieleiche soll angeblich zwischen 1200 und 1300 Jahre alt sein, einen Kronendurchmesser von 29 m und eine Höhe von 35,5 Metern haben. Der Stammumfang beträgt etwa 11 m. Es bedarf 12 Personen um eines der Urgewächse einmal zu umschließen.

Einigen Eichen ist es schon anzusehen, dass auch sie sich langsam verabschieden. Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts gab es noch 11 Stück dieser Baumriesen. Heute stehen noch sechs.


Dieses war mein letzter Beitrag für dieses Jahr. Allen Bloggern wünsche ich "Rutscht gut rein, aber nicht aus"!

PROSIT Neujahr!!

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23 Dezember 2007

Ein frohes und gesegnetes Weihachtsfest – viel Gesundheit, Glück und Erfolg für 2008.

Ivenacker Eichen

Geruhsame Feiertage wünsche ich den Freunden und Bekannten.

Allen, welche sich im vergangenen Jahr mein Blog angesehen, haben herzlichen Dank.

Auch die vielen Anmerkungen freuen mich immer.


Liebe Grüsse Wolfgang

Das Bild entstand heute Vormittag - es ist eine 1000 jährige Eiche. Die älteste in Deutschland-

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22 Dezember 2007

Es gibts sie noch, die Sonne!

Heute früh erwartete uns ein fast strahlend blauer Himmel. Also schnell in die Stadt, um die letzten Weihnachtseinkäufe (Fleischer, Bäcker, Supermarkt) zu erledigen. Um 9.00 Uhr war ich wieder zu Hause. Fotoausrüstung in die Tasche verstaut und dann ging es los. Mich erwarteten -7°C, Sonne pur und eine eingepuderte Landschaft. Also allerschönstes Winterwetter.

Traumhaft weisse Bäume...

Neveriner See

Rauhreif - Zauber !

Neveriner See

Nach einer Stunde war ich wieder zurück. Ein Gartenrundgang schloss sich an. Auch hier alles eingepudert.

Eisrose

Sutters Gold als Eisrose!

wintergrüner Farn

Ein wintergrüner Farn zeigte sich auch von seiner besten Seite.

Gras

Und hier noch ein Gras, dessen Namensschild im Frostboden sich versteckt hat, ebenso wie das bei dem Farn.

Ab Mittag hat die Sonne sich verabschiedet. Es kam wieder Nebel auf, so dass der Rauhreif sich noch verstärken wird.

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